Meister-Quoten auf Bayern München kaum in Bewegung!

Natürlich war klar, dass der FC Bayern München haushoher Favorit auch auf die Meisterschaft in der Saison 2013/14 ist und mit den Neuverpflichtungen im Besonderen und Pep Guardiola im Speziellen – aber der Trainer ist ja nun kein Außerirdischer und kann nicht über´s Wasser gehen. Er wird auch noch seine Eingewöhnungsprobleme haben und erst nach und nach wird sein System verstanden und gespielt werden können, oder?! Einige Dinge wie das sofortige Passen quasi ohne den Ball anzunehmen und eigene Ideen zu entwickeln, müssen erst neu gelernt werden und das Verständnis untereinander wird sich entwickeln. Bei so einer Star-Truppe ist nicht jeder gleich beleidigt, wenn er nicht spielt – aber mal gleich ein paar Wochen “ohne” zu sein, könnte ebenfalls zu einigen Disharmonien führen.

Sportwettenanbieter Bet-at-home hat nach Spielptag 1 eine Meister-Quote von 1,20 im Angebot:


Kommt der Erfolg und reitet man auf dieser Welle, wirkt sich das natürlich positiv aus. Aber die Quoten bleiben auf niedrigem Niveau. Die Wettanbieter bwin und bet365 haben eine 1,20 auf den Gesamtsieg, der Buchmacher Tipico ist da mit 1,22 schon etwas besser! Aber da lohnt es meiner Meinung nach eher, auf zwei drei Spiele der Bayern zu setzen, um sich eine ähnliche Quote in kürzerer Zeit abzuholen bzw. sind da die Quoten auf die anderen Teams eher Value. So gibt es zum Beispiel sechzig Euro für zehn bei Betvictor, wenn man auf Borussia Dortmund als Meister setzt. Das macht oft mehr Sinn, auf den vermeintlichen Underdog zu setzen, weil der Buchmacher eher damit rechnet, dass die Masse auf Bayern setzt und nicht auf ein anderes Team. Und das war ja bei den Meisterschaften 2010/11 und 2011/12 nicht anders – nur mit anderem Ausgang.

Eigentlich kann man im Sinne der Spannung nur darauf hoffen, dass die Reihen um Thiago, Götze, Mandzukic und Lahm noch länger brauchen im blinden Spielverständnis und dass es einige Reibereien geben wird innerhalb des riesigen, aufgeblähten Mittelfeldes des FC Bayern München. Vielleicht stößt auch Pep mit diesem Kader an Grenzen – bisher hat er ja beim FC Barcelona ein Team übernehmen können, welches praktisch durch sich selbst funktionierte und das System derart verinnerlichte, dass es hierzu keine zusätzlichen Übungen mehr brauchte. Der spanische Fußball ist anders, dort entscheidet sich die Meisterschaft nur zwischen Real Madrid und Barca. Die Bundesliga ist da ausgeglichener – und das ist auch gesünder für die Spannung, die Zuschauer und das Niveau insgesamt – wie man am letzten Finale zweier deutscher Mannschaften in der Champions League eindrucksvoll sehen konnte. Man kann auch im Geld ersaufen!

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