Bedeutung von fallenden oder steigenden Quoten bei Wetten

Egal ob es weltumspannende Sportgroßereignisse sind oder die lokalen Ligen für Fußball, Eishockey oder Basketball – die Sportwettenanbieter sind präsent und sichern sich durch das Sponsoring die Aufmerksamkeit und dem Sport an sich die Existenz. Denn viele Vereine können und wollen nicht auf diese Gelder verzichten, auch wenn es hier und da mal Meldungen mit nicht immer positivem Inhalt gibt – jede Branche hat Vor- und Nachteile, die man für sich selbst gewichten sollte.

Aber was bedeutet es eigentlich, wenn zu lesen ist “die Quoten fallen”? Meistens ist damit der Favorit gemeint und es wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es immer irgend einen Umstand gibt, der die Quoten nach unten treibt wie zum Beispiel Verletzte beim Gegner oder gesperrte Spieler. Das können zwar auch Gründe sein für einen Trend nach unten, muss aber nicht zwingend. Denn auch beim Sportwetten gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm und oft ist es ratsam, schon eine Woche vor Spielbeginn sich nach den besten Quoten umzusehen.


Denn die Bedeutung von fallenden Quoten auf den Favoriten sind auch oft dem schlichtem Umstand geschuldet, dass einfach viele Menschen auf ein Ereignis wie Heimsieg tippen und der Buchmacher muss dann reagieren, um die Balance zu halten und die Marge hoch zu halten. In Folge dessen wird zum Beispiel aus einer Quote von 1,9 eine neue Quote 1,65 – obwohl nichts mit den Teams, dem Platz oder der Statistik passiert ist. Daher muss man aufpassen, ob die Wette überhaupt noch einen Value-Gehalt hat, also ob quasi das “Preis/Leistungsverhältnis” noch stimmig ist.

Manche warten auch extra ab, bis das Spiel begonnen hat und die Preise (Quoten) wegen der Zeit, die immer weniger wird, automatisch wieder steigen. Denn je weniger Minuten zur Verfügung, umso geringer ist die Chance, dass sich am Spielstand etwas ändert. Das kann dem Sportwetter nutzen, auch wenn es mit Risiko verbunden ist. Die Bedeutung von fallenden oder steigenden Quoten sollte nicht überbewertet werden, weil im Optimalfall eine eigene Wahrscheinlichkeit errechnet wird, aus der sich die sogenannte faire Quote ergibt.


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