Preetz + Luhukay planen Hertha-Saison 12/13

Die Mitgliederversammlung hat Michael Preetz als Manager trotz des Abstieges wieder das Vertrauen ausgesprochen – nicht zuletzt vielleicht auch, weil er noch kurz zuvor Jos Luhukay als neuen Trainer verpflichtet hat. So kann man nur Hoffen, dass die Chemie diesmal etwas länger positiv bleibt und es nicht bei kleineren Rückschlägen sofort neue Debatten gibt. Sehen wir hier also das neue Erfolgs-Duo?

Mit dem Relegationsspiel in Düsseldorf hatte die Berliner Rückrunde 2011/12 ihren unrühmlichen Höhepunkt erreicht und letztlich ist man dort abgestiegen. Aber die Chance, diesem und damit dem Abstieg zu entgehen, hatte man viel früher mit dem Heimspiel gegen die Fortuna oder auch zu Hause gegen den schon abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern. Apropos, die Heimspiele müssen ab sofort besser laufen! Die Fans stehen immer hinter dem Team, es ist voll und meist auch laut. Auch in der kommenden Zweitliga-Saison werden wieder viele Zuschauer ins Olympiastadion strömen und hier sollte der Grundstein für einen möglichen Aufstieg gelegt werden.

 

Tore und Karten Hertha BSC: Die Statistik umfasst auch die Aufteilung nach Heimspielen als auch Auswärtsspielen in der Fußball 1. Bundesliga. Es sind dabei insgesamt 34 Spiele berücksichtigt worden, vom 06.08.2011 bis zum 05.05.2012.

Wichtiger finde ich aber die Integration junger Spieler und eine gewisse Frische in den Köpfen, die unter Umständen auch durch die vielen Trainerwechsel in der letzten Saison fehlte. Gleichzeitig muss Luhukay trotz allem Erfolgsdruck die Möglichkeit gegeben werden, in Ruhe ein Team aufzubauen und gegebenenfalls erst ein Jahr später den Sprung in die erste Bundesliga zu schaffen. Die Berliner wollen in erster Linie eine Hertha sehen, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und auch zu kämpfen bereit und in der Lage ist. Daher muss der Kader richtigerweise jetzt wie schon teilweise geschehen ausgemistet werden und die sogenannten Großverdiener wie Lell, Raffael und Adrian Ramos sollten den Verein wechseln.

Auch die Abgänge von Patrick Ebert (nach England?), Torun (zu Stuttgart), Andre Mijatovic (FC INgolstadt) und Andreas Ottl (?) halte ich für richtig und vertretbar. Nur so können auch Talente hochkommen und ihr Platz in der Mannschaft finden. Es wird also einiges an frischem Blut kommen neben vielleicht einigen alten Bekannten: Wie auf Fussballtransfers.com zu lesen, sind Sofian Chahed und Malik Fathi Wunschkandidaten von Luhukay. Nachdem sie zuletzt bei ihren Clubs Mainz und Hannover 96 kaum Spielpraxis bekamen, dürften sie ihre Liebe zur Heimat wieder entdecken und sogar eine mögliche Option sein.

Weiteres wird sich in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln, welche Spieler noch kommen und gehen werden. Das hängt auch vom finanziellen Rahmen ab und ob da jetzt irgendwann ein Investor kommt, muss derjenige dann selbst entscheiden und verkünden. Diese ewigen Spekulationen darum zehren auch nur an den Nerven und sind zudem nicht zielführend. Fakt ist: Manager und Trainer ziehen an einem Strang, haben mit einigen Transfer-Einnahmen noch etwas finanziellen Spielraum im Rahmen des bekanntgegeben Etats.

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