WM 2014: Beckenbauer ist wegen nur einem Stürmer skeptisch–zu Recht

Der “Kaiser” Franz Beckenbauer hat sich in einer Medienrunde kurz vor der Fußball-WM 2014 durchaus skeptisch geäußert zu dem Vorhaben, mit nur einem echten Stürmer nach Brasilien zu reisen. Natürlich kommt es auch auf die gesamte Ausrichtung an, wenn sich zum Beispiel das Mittelfeld offensiv auch nach vorne verschieben kann, aber Franz Beckenbauer hat schon auch immer ein Gespür für solche Situationen und Entscheidungen. Er kann es auch so wie ich schlicht nicht nachvollziehen, warum man einen Stefan Kießling nicht mit an den Zuckerhut nimmt. Hier sollten rein sportliche Gründe eine Rolle spielen und ein zweiter echter Stürmer würde der deutschen Nationalmannschaft absolut guttun.

Außerdem ist es schwer bei einer eventuellen Verletzung noch einmal zu reagieren, dann wird die Luft dünn und der Druck auf Joachim Löw wird steigen. Das fördert im Team die Verunsicherung und sorgt für eine gewisse negative Anspannung. “Es birgt natürlich ein gewisses Risiko, mit nur einem echten Stürmer ins Turnier zu gehen. Aber ich kenne die Philosophie des Bundestrainers nicht” sagte er in einer Medienrunde und das befeuert auch gerade diejenigen, die ein Finale oder Halbfinale ebenfalls sehr skeptisch sehen.

Drücken wir also die Daumen, dass sich die Befürchtungen von Kaiser Franz nicht bestätigen und die Mannschaft zeigt, dass sie eine sogenannte Turniermannschaft sind.

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