DEL-Saisonvorschau 2012/13

Die 19. DEL-Saison steht vor der Tür. Am kommenden Wochenende geht es endlich wieder los. In der Spielpause hat sich einiges bei den Teams getan. So konnte man in den Eishockey News von zahlreichen Transfers lesen. Doch wer sind die Favoriten, wer die Außenseiter und wer Geheimfavorit? Klar ist, dass die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim wieder zu den Titelanwärtern gehören. Doch auch andere, wie die Kölner Haie oder die Thomas Sabo Ice Tigers haben gute Chancen, um die Meisterschaft mitzuspielen. Ein Grund mehr, ein Auge auf einige dieser Titelanwärter zu werfen.

Seit April sind die Eisbären Berlin mit sechs Titeln DEL-Rekordmeister und natürlich Titelverteidiger aus der vergangenen Saison. Deshalb will der Hauptstadtklub auch diese Saison das Play-Off-Finale gewinnen. Doch das könnte eine noch härtere Mission werden. als in der vergangenen Spielzeit, denn die Eisbären haben wichtige Leistungsträger verloren. So hat Richie Regehr das Team verlassen und Stefan Ustorf und Denis Pederson haben verletzungsbedingt ihre Karrieren beendet. Auch, ob Sven Felski noch eine Saison im EHC-Trikot spielen wird bleibt offen. Die Neuzugänge um Torhüter Sebastian Elwing, Verteidiger Mark Katic, sowie die Stürmer Matt Foy und Jamie Arniel haben natürlich Qualitäten, doch ob sie die Abgänge ersetzen können, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle geht auch dieses Jahr die Meisterschaft nur über die Eisbären Berlin, die in den letzten acht Jahren sechs Titel holen konnten und definitiv von live Sportwetten bei bet365 auch dieses Jahr wieder mit favorisiert werden.

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Im dramatischen vierten Finalspiel platzte für die Adler Mannheim vergangenen Saison der Titeltraum, nachdem die Eisbären Berlin einen 2:5 Rückstand drehten und in den letzten 15 Minuten mit 6:5 gewannen. Das fünfte und entscheidende Spiel entschieden die Berliner dann für sich. Das war den Adlern mit Sicherheit eine Lehre, die in der kommenden Spielzeit nicht noch einmal so knapp am Titel vorbeischrammen wollen. Deshalb hat man sich in Mannheim ordentlich verstärkt. Mit Torhüter Dennis Endras und Verteidiger Doug Janik hat man perfekten Ersatz für die abgegangenen Freddy Brathwaite und Chris Lee gefunden. Die Adler haben tatsächlich einen sehr guten Kader, der es wieder ins Finale schaffen kann, schließlich ist es ein Ziel, die Vormachtstellung der Eisbären in den letzten Jahren zu brechen.

Doch auch andere Teams können sich Hoffnungen auf das Finale machen. Für die Thomas Sabo Ice Tigers verlief das vergangene Jahr nicht besonders erfolgreich. Das soll sich jetzt ändern, weshalb der Eigentümer Thomas Sabo viel Geld in die Mannschaft investiert hat. Mit elf Neuzugängen will man den Sprung unter die Besten der Liga schaffen.

Der ERC Ingolstadt stand zwar noch nie in einem DEL-Finale, doch der Halbfinaleinzug aus dem Vorjahr zeigte, dass die Panther durchaus Potential haben. Man hat den Kader mit acht neuen Spielern aufgestockt und auch dieses Jahr könnte mindestens wieder das Semifinale drin sein.

Die Kölner Haie wollen zurück zu alter Stärke finden. In den letzten beiden Jahren hatte man jeweils nur das Viertelfinale erreicht, doch kommende Saison soll nicht so früh Endstation sein. Dafür wurden mit Andreas Holmqvist, Daniel Tjärnqvist und Andreas Falk drei Spieler aus Schweden verpflichtet. Die Erwartungen an diese Neuzugänge sind hoch. Sie sollen das schaffen, was in den letzten Jahren verwehrt geblieben war. Dazu kommen noch fünf weitere Spieler, darunter der AHL Spieler Chris Minard und Nathan Robinson, der bereits aus der DEL bekannt ist.

Wer das Rennen macht, wird eine spannende Geschichte. Natürlich kann es auch sein, dass ein Team mit dem keiner gerechnet hat, am Schluss ganz oben steht.

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